Ausbildung oder Studium finanzieren

Finanztipps rund um Ausbildung und Studium

Ausbildung finanzieren Studium finanzieren

Nach dem Schulabschluss steht ein junger Mensch vor der großen Entscheidung, in welchem Beruf er arbeiten möchte. Je nachdem führt sein Weg über eine Ausbildung oder ein Studium. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Damit der Start in die Ausbildung oder das Studium gelingt, unterstützt Ihre VR Bank Westthüringen eG Sie von Anfang an. Mit dem neuen Lebensabschnitt werden Themen wie ein eigenes Girokonto, Altersvorsorge und Absicherung wichtig.

Kontakt

Finanzen als Azubi

Behalten Sie in der Ausbildung Ihre Finanzen im Griff

Wer eine Ausbildung beginnt, der hat vom ersten Monat an ein regelmäßiges Einkommen. Im ersten Ausbildungsjahr ist dies meist noch nicht sehr hoch. Aber trotzdem ist die Ausbildungsvergütung der Grundstein für Ihre finanzielle Unabhängigkeit. Damit Sie von Anfang an den Überblick behalten, bietet Ihnen Ihre VR Bank Westthüringen eG während Ihrer Ausbildung ein spezielles Girokonto für junge Leute an, auf dem Sie Ihre Finanzen verwalten können.

Checkliste Ausbildung

Checkliste zum Ausbildungsbeginn

Was müssen Sie zu Beginn Ihrer Ausbildung alles beachten? Am Anfang gibt es eine Reihe wichtiger Formalitäten. Damit Sie nichts vergessen, hilft Ihnen unsere digitale Checkliste.

  • Gehaltskonto einrichten
  • Sozialversicherungsausweis für den Arbeitgeber kopieren
  • Nachweis der bisherigen Krankenversicherung anfordern
  • Gegebenenfalls ärztliche Bescheinigung einreichen
  • Lohnsteuerkarte beim Finanzamt beantragen
  • Vermögenswirksame Leistungen beim Arbeitgeber erfragen
  • Eigenen Versicherungsschutz prüfen (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit etc.)
  • Anspruch auf Ausbildungsförderung prüfen (BAföG)
Checkliste monatliche Kosten

Die erste Frage: Wie viel Geld brauche ich im Monat?

Laut Studentenwerk geben Studenten in Deutschland durchschnittlich 794 Euro im Monat aus. Wie teuer das Leben als Student ist, hängt auch vom Studienort ab. Wer beispielsweise in Frankfurt oder Hamburg studiert, muss deutlich mehr einplanen als Studenten in Magdeburg oder Bochum.


Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick, wie viel Geld Sie durchschnittlich im Monat brauchen. Unsere digitale Checkliste können Sie bearbeiten, teilen und ausdrucken.

Studiumstart

Studiengebühren und Semesterbeiträge – was kostet mich die Uni?

Die gute Nachricht: Seit 2014 gibt es an keiner staatlichen Hochschule mehr allgemeine Studiengebühren. Das gilt für das Erststudium und die Regelstudienzeit. Je nach Bundesland fallen aber für ein Zweitstudium oder bei Überschreitung der Regelstudienzeit Gebühren an. Wer an einer privaten Universität studiert, muss dagegen in der Regel von Beginn an Studiengebühren zahlen.

Aber auch ohne Studiengebühren gibt es das Studium nicht zum Nulltarif. Jede Hochschule erhebt so genannte Semesterbeiträge. Damit werden Verwaltungskosten gedeckt und andere Leistungen der Hochschule wie Mensen, Wohnheime etc. subventioniert. Häufig wird damit anteilig auch ein Semesterticket für den ÖPNV finanziert. Die Höhe des Semesterbeitrags variiert von Hochschule zu Hochschule.

TIPP:

Wer sparen möchte, für den lohnt sich der Vergleich. Bei den Semestergebühren gibt es große Unterschiede, von rund 100 Euro bis knapp 400 Euro ist alles drin. Die Hochschulen veröffentlichen die aktuellen Gebühren auf ihren Internetseiten.

TIPP: Muss ich mich als Student krankenversichern?

Jein! Bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten über ihre Eltern mitversichert und müssen keine Extra-Beiträge bezahlen. Wer jobbt und mehr als 450 Euro verdient, muss sich selbst versichern. Neben der Kranken- und Pflegeversicherung gibt es aber für Studenten keine weiteren Pflichtversicherungen.